Frühjahrsreise in den Bayrischen Wald

Montag 15.05. bis Donnerstag 19.05.2023

Montag, 15. Mai 2023: Mit viel Vorfreude auf vier erlebnisreiche und auch erholsame Tage starteten wir voller Erwartung unsere Reise. Einen feinen Jausenstopp legten wir am Irschenberg in der Kaffeerösterei „Dinzler“ ein. In der „Gäubodenstadt Straubing freute sich unsere Reisegruppe auf das Mittagessen im traditionellen Wirtshaus zum „Bayerischen Löwen“. 

Straubing zum Kennenlernen mit versierten Stadtführern gab uns Einblick in Geschichte und Kultur dieser schönen Stadt an der Donau. Fragst du dich auch, was bedeutet „Gäuboden“? Fruchtbarer, Löss haltiger Boden ist die Antwort.

Als Verwaltungszentrum der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige zählte Straubing zu den historisch bedeutenden Städten Bayerns. Der 68 m hohe, achtgeschossige Feuer- und Wachtturm ist das Wahrzeichen Straubings. Die goldglänzende Gruppe der Dreifaltigkeitssäule, die dreischiffige Hallenkirche St. Jakob, St. Tiburtius mit Kapellenkranz, Chorumgang, die kostbare Innenausstattung der päpstlichen Basilika ist wie ein Bilderbuch der Kunststile. Straubings schönstes Barockjuwel ist die Ursulinenkirche. Weitere Schmuckstücke sind die Karmeliterkirche, die ehemalige Jesuitenkirche mit lichtem, weitem Wandpfeilersaal und weißer barocker Stuckdekoration.

Im Landhotel „Weingarten“ bei der Familie Dilger trafen wir am späten Nachmittag ein und fühlten uns herzlich willkommen.

Dienstag, 16. Mai 2023: „Der Wipfel der Gefühle“, ein 52 m hoher Wald-Turm mit dem Wald-Wipfelweg, für Jung und Alt ein Erlebnis, leicht zu bewältigen, sogar barrierefrei. Der absolut spannende Pfad „Optische Phänomene“ zog so manchen in seinen Bann, der Natur Erlebnis Pfad und weitere lehrreiche Attraktionen ließ die Zeit wie im Flug vergehen. Also ließen wir Maibrunn und St. Englmar hinter uns und steuerten die Stadt CHAM an. In der „Wasserwirtschaft“ an der Regen, einem durch die „Blaue Brücke“, einem markanten Bauwerk – Verbindung der Innenstadt mit dem Naherholungsgebiet „Quadfeldmühle“ -, erfreuten wir uns an der sehr guten Küche und dem gemütlichen Ambiente.

In der Altstadt am Cham-Fluss gab es vieles zu entdecken. „Chamb“ geht auf das keltische Wort „kambos“ zurück, das mit krumm oder gewunden übersetzt wird.

Am Abend sorgte ein zünftiger Musiker für gute Unterhaltung und strapazierte unsere Lachmuskeln.

Mittwoch, 17. Mai 2023: Auf der „Bayerwaldtour“ mit dem engagierten Reiseleiter Xaver fuhren wir zum „Arbersee“, dessen Rundweg sich als sehr „erfrischend“ gestaltete. Bodenmais ist heilklimatischer Kurort und touristische Hochburg für Naturliebhaber und Wellnessfans.

In der Glasbläserei und Glasmanufaktur Weinfurtner – „Das Gläserne Dorf“ – kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Wir schauten beim Glasblasen zu, bewunderten die Vielfalt der Produkte sowie den wunderschönen Garten.

Eine Schnapsbrennerei mit Verkostung des beliebten „Bärwurz“ und „Blutwurz“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Über „Lamer Winkel“ und „Großer Arber“, der höchst gelegene Berg (1.456 m) des Bayerischen Waldes, Böhmer Waldes sowie von Niederbayern ging‘s zurück ins Hotel.

Donnerstag, 18. Mai 2023: Nach dem gemütlichen Frühstück bei unseren Gastgebern vom Hotel Weingarten hatten wir an diesem Christi Himmelfahrtstag noch einen Besuch in Altötting auf dem Programm.

Beim Besuch der „Gnadenkapelle“, die mit dem „Oktogon“ (Gebäude mit achteckigem Grundriss) das älteste erhaltene Bauwerk Altöttings birgt, springen wir rund 1.300 Jahre zurück (vermutlich um das Jahr 700 entstanden). Wie durch ein Wunder blieb das als „Taufkapelle“ gebaute Mauerwerk von Eroberungsversuchen im 10. Jahrhundert, den baulichen Neugestaltungen folgender Jahrhunderte und sogar vom „Inferno des Zweiten Weltkrieges“ verschont. Um 1330 kam das Bild der „Schwarzen Madonna“ dorthin, das nach Berichten 150 Jahre später durch zwei Heilungswunder zum Wallfahrtsziel wurde. Der Kapellenumgang mit rund 2.000 Votivtafeln ist einmalig.

Die Kirchen und Kapellen in Altötting sind Sehenswürdigkeiten von hervorragender, historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung. Die Sakralbauten aus verschiedenen Epochen reflektieren den Geist ihrer Zeit. Gleichzeitig aber sind sie einmalige Sehenswürdigkeiten, die „im Inneren“ Kunstwerke von Weltrang bergen.

Ein längerer Aufenthalt an diesem einmalig schönen Platz hätte seinen Reiz! Wir jedoch freuten uns auf ein echt bayerisches Mittagessen im Traditionshaus „Bräu im Moos“ in Tüßling.

Beeindruckt und dankbar für die schönen Tage kehrten wir wohlbehalten in unsere Heimat zurück. Ein besonderer Dank gilt euch allen für die netten Stunden. Bei unserem versierten Chauffeur Reinhard von „Gabriel Moser Reisen Alpbachtal“ möchten wir uns besonders bedanken. 

AKTIV-LEBEN-MAYRHOFEN 

Obfrau Erika Gredler


Hier ein kleiner bildlicher Auszug……